Forschungsvorhaben BiWaWehr

DAS: Bildungsmodul zum Umgang mit außergewöhnlichen wasserbezogenen Naturgefahren für die Feuerwehr zur Klimaanpassung
Förderkennzeichen 67DAS157


Herzlich Willkommen beim Forschungsvorhaben

DAS: Bildungsmodul zum Umgang mit außergewöhnlichen wasserbezogenen Naturgefahren für Feuerwehr zur Klimaanpassung (BiWaWehr). Vor dem Hintergrund des Klimawandels wird erwartet, dass sowohl außergewöhnliche Flusshochwasser, wie beispielsweise das Elbehochwasser 2013, als auch Starkregenüberflutungen, wie am 28. Juli 2014 im Münsterland, häufiger auftreten.

Bei der Bewältigung solcher Ereignisse ist vorrangig die kommunale Ebene in der Handlungsverantwortung. Dabei sind für die praktische Umsetzung von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr vorrangig die kommunalen Feuerwehren zuständig. Diese sind bisher jedoch nur in begrenztem Umfang über die reguläre Dienstausbildung im Umgang mit solchen Ereignissen und Einsatzlagen geschult und ausgebildet worden, sodass hier Handlungsdefizite, aber damit auch große Entwicklungs- und Verbesserungspotenziale bestehen.

Im Forschungsvorhaben BiWaWehr wird ein Bildungsmodul entwickelt, das Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinheiten ergänzend zu ihrer bestehenden Ausbildung im Umgang mit seltenen Starkregen- und Hochwasserereignissen schult. Darin werden die Führungsausbildung, die Truppausbildung sowie die Technische Ausbildung als Zielgruppen adressiert. Perspektivisch sollen die Inhalte des Bildungsmoduls in die permanente Ausbildung der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten integriert werden.

Das Projekt wird von dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) mit dem Förderschwerpunkt 2 „Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung“ gefördert (Genauere Informationen können Sie hier entnehmen. Das Projekt wird von Januar 2019 bis Dezember 2020 von dem Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft, dem Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Kaiserslautern und der Feuerwehr Kaiserslautern als assoziierter Partner bearbeitet.